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Unsere beliebten technischen Erläuterungen zum Thema Beamer Videoprojektor, Lichtleistung, Lumen, Ansilumen, Lux, Candela, Focus, Bildgröße, Bildseitenverhältnis, Auflösung, Anschlüsse… und natürlich Beamer mieten.

Beamer/Videoprojektoren sind Projektionsgeräte zum Projizieren/Abbilden von Videodateien/Bildschirminhalten auf Projektionsflächen wie Leinwände oder Wände als solche.

Eingesetzt werden Beamer in Schulen, bei Messen, Veranstaltungen auf Flughäfen oder Bahnstationen oder in Kongresszentren, aber auch in Kino oder Heimkino.

Grundsätzlich können Beamer direkt an den PC oder Mac angeschlossen werden, um den Bildschirminhalt mit einem Seitenverhältnis von 4:3 oder 16:9 wiederzugeben/auf eine senkrechte Fläche zu projizieren. Dabei kann die Bilddiagonale bis zu mehreren Metern betragen.

Lichtleistung, Lumen, Ansilumen etc.
Wenn man eine normale Glühbirne mit 100W einschaltet, gehen zwar 100W „hinein“, aber was kommt heraus? Unter den abgegebenen Strahlungen liegt der Bereich des sichtbaren Lichts im Bereich zwischen ca. 380-780nm Wellenlänge, ein sehr kleiner Teil. Der Wirkungsgrad einer Glühlampe liegt bei weit weniger als 10%. Ein Großteil wird als Wärmestrahlung abgegeben. Um nun also eine Leistung im sichtbaren (Licht)-Bereich zu bewerten bedarf es anderer Größen. Der im sichtbaren Bereich abgestrahlte Anteil wird als Lichtstrom bezeichnet und in lumen gemessen. Da die Glühbirne aber in (fast) alle Richtungen abstrahlt, brauchen wir noch einen Wert, der die beleuchtete Fläche mit einbezieht. Vielen ist die Bezeichnung „cd“ – candela von Flachbilschirmen(TFT) geläufig. Ein Bildschirm mit 500cd pro m² ist doppelt so hell wie einer mit 250cd/m². Lustigerweise wird hier die Leistung einer Kerze als Einheit gebraucht. Die polyglotten Leser wissen natürlich, dass lat. candela eine solche bezeichnet. Für alle anderen ist sicherlich der „Candle in the wind“-Song ein Begriff. Also hat unser 250cd/m² Bildschirm die Helligkeit von 250 Kerzen.

Bei unserem Beamern kommt nun aber hinzu, dass der Lichtstrom durch ein Objektiv muss und der Abstand zur Leinwand veränderlich ist. Beim doppelten Abstand zur Leinwand haben wir ein 4mal so großes Bild, also nur noch ein Viertel unseres Lichtstromes. Um nun Beamer wirklich vergleichen zu können, wurde der Begriff Ansilumen vom (American National Standard Institute=ANSI) geprägt. Dazu wird der Lichtstrom auf einer Leinwand mit 1m² geleitet und dort die Lichtstärke gemessen. Die Leinwand wird außerdem in 9 gleichgroße Felder geteilt; da bei vielen Beamern die Helligkeit zum Rand abnimmt, werden jeweils die Mittelpunkte der 9 Felder gemessen. Nun haben wir alle einen vergleichbaren Wert für unsere Beamer, der die Fläche mit einbezieht: ANSI-lumen. Wenn also bei den Fernost-Billigprodukten nur „lumen“ angegeben wird (siehe ebay), ist damit wahrscheinlich nur der Lichtstrom der Lampe gemeint. Der wirkliche ANSI-lumen wert ist sehr viel geringer, da im Beamer und am Objektiv Einiges an Streulicht verlorengeht.

Bildgröße, Bildseitenverhältnis
Bei einem Bildseitenverhältnis von 4:3 also z.B. 4m Breite und 3m Höhe, oder einem Breitbild (meistens üblich für DVD-Kino/Homekinofilme) von 16:9 ( z.B. 160cm Breite zu 90cm Höhe) wird die jeweilige Bilddiagonale angegeben. Ein Beamer mit einem Focus von 1,5-2: 1 projiziert eine Bilddiagonale von 1m bei einem Abstand von 1,5 bis 2m zur Leinwand, je nachdem wie der Focus eingestellt ist. Ein einfaches Modell ohne Fokussierung muss also für eine bestimmte Bildgröße nach vorne und hinten verrückt werden, bis die Bildgröße stimmt.

Auflösung
Viele einfache Beamer haben native (also wirkliche) Auflösungen (Pixel) von 800×600 SVGA, bei einem XGA Beamer mit 1024: 768 Bildpunkten hat sich die Anzahl der Punkte auf der Leinwand schon fast verdoppelt. Das Bild wird nicht mehr „gerastert“ wahrgenommen. Natürlich können fast alle Beamer höhere Auflösungen wiedergeben, die dann aber auf die „nativen“ Bildpunkte herunter gerechnet werden. Oftmals wird bei billigen Beamern mit den HDMI-Anschlüssen geworben. Das bedeutet aber nur, dass der Beamer dieses hochaufgelöste Signal verarbeiten kann, seine Auflösung hingegen beträgt manchmal nur 480×600 (VGA) !

Man sollte also darauf achten, dass der gekaufte oder gemietete Beamer eine XGA oder WXGA-Auflösung hat und über einen Focus verfügt, damit die Bildgröße eingestellt werden kann. Nicht zu verwechseln mit dem Regler für die Bildschärfe! Den muss der Beamer sowieso haben.

Keystonekorrektur
Wenn der Beamer nicht zur Mitte der Leinwand hin aufgestellt werden kann, wird das Bild „verzerrt“ – trapezförmig wiedergegeben. Ein Beamer sollte über eine Keystone-Korrektur verfügen, um diesen Effekt auszugleichen.

Anschlüsse
Bei Wiedergabe mit dem PC empfiehlt sich der VGA-Anschluss. Wir liefern die Kabel standardmäßig zum Beamer dazu, weil die Bildqualität in der Regel besser ist, als bei S-Video oder Composite/Cinchanschlüssen. Bei Wiedergabe vom DVD-Player, der oftmals keinen VGA-Anschluss hat, bekommt ihr auch gern ein S-Videokabel dazu. Grundsätzlich kann man sagen, dass der (composite) Cinch-Videoanschluß (gelb) die schlechtesten Ergebnisse liefert. Die normalen Laptops verfügen im Allgemeinen über einen VGA-Anschluss zum Anschluss eines normalen Monitors oder eben des Beamers. Bei Apple-Macbooks (Powerbooks) sieht die Sache schon anders aus. Apple hat ein paar Formate entwickelt, die man eben nur am Apple findet. z.B. Mini-DVI – auch solche Adapter auf VGA bekommt ihr bei uns dazu, oder z.B. beim MacBook air Micro-DVI.
Da es auch von den „normalen“ großen DVI-Anschlüssen mindestens drei verschiedene gibt, empfiehlt es sich vielleicht wirklich, den Laptop oder das Wiedergabegerät mitzubringen, damit die Kabel passen.

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Wissenswertes zu Beamern

  1. Wozu kann man Beamer benutzen?
  2. Was bedeuten Leistungsangaben wie Lichtleistung, lumen und ANSI-lumen?
  3. Welche Bildgrößen und Seitenverhältnisse sind gebräuchlich?
  4. Die Auflösung zur Auflösung!
  5. Wozu hilft die Keystonekorrektur?
  6. Welche Anschlüsse sind vorhanden und wofür?

Frage: Wozu kann man Beamer benutzen?

Antwort

Beamer/Videoprojektoren sind Projektionsgeräte zum Projizieren/Abbilden von Videodateien/Bildschirminhalten auf Projektionsflächen wie Leinwände oder Wände als solche.
Eingesetzt werden Beamer in Schulen, bei Messen, Veranstaltungen auf Flughäfen oder Bahnstationen oder in Kongresszentren, aber auch in Kino oder Heimkino.
Grundsätzlich können Beamer direkt an den PC oder Mac angeschlossen werden, um den Bildschirminhalt mit einem Seitenverhältnis von 4:3 oder 16:9 wiederzugeben/auf eine senkrechte Fläche zu projizieren. Dabei kann die Bilddiagonale bis zu mehreren Metern betragen.

Frage: Was bedeuten Leistungsangaben wie Lichtleistung, lumen und ANSI-lumen?

Antwort

Wenn man eine normale Glühbirne mit 100W einschaltet, gehen zwar 100W „hinein“, aber was kommt heraus? Unter den abgegebenen Strahlungen liegt der Bereich des sichtbaren Lichts im Bereich zwischen ca. 380-780nm Wellenlänge, ein sehr kleiner Teil. Der Wirkungsgrad einer Glühlampe liegt bei weit weniger als 10%. Ein Großteil wird als Wärmestrahlung abgegeben. Um nun also eine Leistung im sichtbaren (Licht)-Bereich zu bewerten bedarf es anderer Größen. Der im sichtbaren Bereich abgestrahlte Anteil wird als Lichtstrom bezeichnet und in lumen gemessen. Da die Glühbirne aber in (fast) alle Richtungen abstrahlt, brauchen wir noch einen Wert, der die beleuchtete Fläche mit einbezieht. Vielen ist die Bezeichnung „cd“ – candela von Flachbilschirmen(TFT) geläufig. Ein Bildschirm mit 500cd pro m² ist doppelt so hell wie einer mit 250cd/m². Lustigerweise wird hier die Leistung einer Kerze als Einheit gebraucht. Die polyglotten Leser wissen natürlich, dass lat. candela eine solche bezeichnet. Für alle anderen ist sicherlich der „Candle in the wind“-Song ein Begriff. Also hat unser 250cd/m² Bildschirm die Helligkeit von 250 Kerzen.
Bei unserem Beamern kommt nun aber hinzu, dass der Lichtstrom durch ein Objektiv muss und der Abstand zur Leinwand veränderlich ist. Beim doppelten Abstand zur Leinwand haben wir ein 4mal so großes Bild, also nur noch ein Viertel unseres Lichtstromes. Um nun Beamer wirklich vergleichen zu können, wurde der Begriff Ansilumen vom (American National Standard Institute=ANSI) geprägt. Dazu wird der Lichtstrom auf einer Leinwand mit 1m² geleitet und dort die Lichtstärke gemessen. Die Leinwand wird außerdem in 9 gleichgroße Felder geteilt; da bei vielen Beamern die Helligkeit zum Rand abnimmt, werden jeweils die Mittelpunkte der 9 Felder gemessen. Nun haben wir alle einen vergleichbaren Wert für unsere Beamer, der die Fläche mit einbezieht: ANSI-lumen. Wenn also bei den Fernost-Billigprodukten nur „lumen“ angegeben wird (siehe ebay), ist damit wahrscheinlich nur der Lichtstrom der Lampe gemeint. Der wirkliche ANSI-lumen wert ist sehr viel geringer, da im Beamer und am Objektiv Einiges an Streulicht verlorengeht.

Frage: Welche Bildgrößen und Seitenverhältnisse sind gebräuchlich?

Antwort

Bei einem Bildseitenverhältnis von 4:3 also z.B. 4m Breite und 3m Höhe, oder einem Breitbild (meistens üblich für DVD-Kino/Homekinofilme) von 16:9 ( z.B. 160cm Breite zu 90cm Höhe) wird die jeweilige Bilddiagonale angegeben. Ein Beamer mit einem Focus von 1,5-2: 1 projiziert eine Bilddiagonale von 1m bei einem Abstand von 1,5 bis 2m zur Leinwand, je nachdem wie der Focus eingestellt ist. Ein einfaches Modell ohne Fokussierung muss also für eine bestimmte Bildgröße nach vorne und hinten verrückt werden, bis die Bildgröße stimmt.

Frage: Die Auflösung zur Auflösung!

Antwort

Viele einfache Beamer haben native (also wirkliche) Auflösungen (Pixel) von 800×600 SVGA, bei einem XGA Beamer mit 1024: 768 Bildpunkten hat sich die Anzahl der Punkte auf der Leinwand schon fast verdoppelt. Das Bild wird nicht mehr „gerastert“ wahrgenommen. Natürlich können fast alle Beamer höhere Auflösungen wiedergeben, die dann aber auf die „nativen“ Bildpunkte herunter gerechnet werden. Oftmals wird bei billigen Beamern mit den HDMI-Anschlüssen geworben. Das bedeutet aber nur, dass der Beamer dieses hochaufgelöste Signal verarbeiten kann, seine Auflösung hingegen beträgt manchmal nur 480×600 (VGA) !
Man sollte also darauf achten, dass der gekaufte oder gemietete Beamer eine XGA oder WXGA-Auflösung hat und über einen Focus verfügt, damit die Bildgröße eingestellt werden kann. Nicht zu verwechseln mit dem Regler für die Bildschärfe! Den muss der Beamer sowieso haben.

Frage: Wozu hilft die Keystonekorrektur?

Antwort

Wenn der Beamer nicht zur Mitte der Leinwand hin aufgestellt werden kann, wird das Bild „verzerrt“ – trapezförmig wiedergegeben. Ein Beamer sollte über eine Keystone-Korrektur verfügen, um diesen Effekt auszugleichen.

Frage: Welche Anschlüsse sind vorhanden und wofür?

Antwort

Bei Wiedergabe mit dem PC empfiehlt sich der VGA-Anschluss. Wir liefern die Kabel standardmäßig zum Beamer dazu, weil die Bildqualität in der Regel besser ist, als bei S-Video oder Composite/Cinchanschlüssen. Bei Wiedergabe vom DVD-Player, der oftmals keinen VGA-Anschluss hat, bekommt ihr auch gern ein S-Videokabel dazu. Grundsätzlich kann man sagen, dass der (composite) Cinch-Videoanschluß (gelb) die schlechtesten Ergebnisse liefert. Die normalen Laptops verfügen im Allgemeinen über einen VGA-Anschluss zum Anschluss eines normalen Monitors oder eben des Beamers. Bei Apple-Macbooks (Powerbooks) sieht die Sache schon anders aus. Apple hat ein paar Formate entwickelt, die man eben nur am Apple findet. z.B. Mini-DVI – auch solche Adapter auf VGA bekommt ihr bei uns dazu, oder z.B. beim MacBook air Micro-DVI.
Da es auch von den „normalen“ großen DVI-Anschlüssen mindestens drei verschiedene gibt, empfiehlt es sich vielleicht wirklich, den Laptop oder das Wiedergabegerät mitzubringen, damit die Kabel passen.
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